Apollo FM – your freakquency

in Klagenfurt auf 106,2 MHz – Verein aufgelöst!
Nov
14

Der Film ist ein schrecklicher Film mit furchtbaren Sequenzen und die Bildführung ist ziemlich miserabel. Schrecklich komisch startet der Streifen. “Hier geht es nicht mit Muskelkraft, mal sehen, ob Dynamit es schafft”, sagt am Anfang eine Sprecherstimme, und dann ist Paulchen Panther, die nette Comicfigur, der Führer durch das Grauen.

[Bildausschnitt aus der SüdDeutschen]Brauner Terror in Deutschland - Ausschnitt aus dem Bekennervideo der NSU

Dieser Film zeigt die Wirklichkeit des rechten Terrors im doppelten Wortsinn ganz real. Da ist auf einem Foto ein türkischer Gemüsehändler mit aufgerissenen Augen zu sehen, der offensichtlich in den Lauf einer Pistole blickt – das nächste Bild zeigt den Mann tot auf dem Boden. Selbst die Leichenbestatter, die einen ermordeten Türken im Sarg abholen, haben die Killer fotografiert und dann den Abtransport ins Video gerückt.

Die Geschichte des Terrorismus ist voller Wirrköpfe und Amokläufer, aber solche Fanatiker hat die Welt selten gesehen. Die braunen Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die jahrelang von der Bildfläche verschwunden waren und mit der Gesinnungsfrau Beate Zschäpe in der Wildnis der Illegalität hausten, waren erbärmliche Gestalten, die sich noch über ihre Opfer lustig machten. In einer Fernsehsendung, die sie aufzeichneten, wurde eine ihrer Mordtaten nachgestellt. “Fälschung” schrieben sie quer über eines der Fotos. Gleich darauf zeigt das Video ein echtes Bild des Sterbenden: “Original”.

Immer und immer wieder haben sich die Ermittler, die den Fall untersuchen, den fünfzehn Minuten dauernden Streifen angeschaut. Die Bekenner-DVD nebst Kopien hatten die Killer daheim in Zwickau aufbewahrt und wollten die Propaganda an Medien und Ausländer schicken. Ein paar Exemplare hatten sie schon auf den Weg gebracht, was die Betrachtung des Streifens möglich macht.

Mittlerweile hat die Bundesanwaltschaft den Fall übernommen und auch das Bundeskriminalamt sowie etliche Länderbehörden ermitteln. Doch es gibt derzeit noch viele Fragen, die selbst ausgekochte Spezialisten nicht beantworten können, und die DVD liefert auf diese Fragen ebenfalls keine Antwort.

Die entscheidende Frage lautet: Was wusste wann der thüringische Verfassungsschutz über die Killer, die 1998 untergetaucht waren? Ein Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamts hatte 2001 den Verdacht geäußert, dass Beate Zschäpe eine Quelle des Verfassungsschutzes gewesen sei. Der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz in Thüringen hat den Fall damals geprüft. Die dienstlichen Erklärungen der Beamten seines Hauses sprachen dagegen. Aber ob jemand Quellen auf eigene Rechnung außerhalb der Buchhaltung geführt hat und Frau Zschäpe auf einer Sonderliste stand, dieser Gedanke gilt in Erfurt jedenfalls nicht als undenkbar.

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Okt
23

Derzeit arbeiten wir an einem 2.0 restart als openWebradio.

Wenn DU lust hast mitzuarbeiten und Beiträge für das studentische Radio in Klagenfurt melde dich hier im Kommentar!

Jul
18

Britischer Entwicklungsminister: “Einige lächerliche Angebote reicher europäischer Staaten”, während 500.000 Kinder vom Hungertod bedroht seien

Nairobi/Adis Abeba/Wien – Angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika wuchs am Wochenende weltweit die Sorge vor einer weiteren Verschärfung der Krise. Alle müssten das Ausmaß der Situation begreifen und sich mehr anstrengen, sagte der britische Entwicklungsminister Andrew Mitchell bei einem Besuch im Osten Kenias.

Papst Benedikt XVI. rief bei seinem Sonntagsgebet “alle Menschen guten Willens” zu “Hilfe und Solidarität” mit den Dürreopfern auf. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF rechnet mit 500.000 Kindern, die vom Hungertod bedroht sind. Am Samstag reisten zwei österreichische Caritas-Mitarbeiter nach Ostafrika.

“Lächerliche Angebote” aus Europa

“Es gibt einige lächerliche Angebote reicher europäischer Staaten. Die gesamte internationale Gemeinschaft muss nun das Ausmaß der Lage am Horn von Afrika begreifen und alles in ihrer Macht tun, um zu helfen”, sagte Mitchell. Er besuchte am Wochenende das Flüchtlingslager Dadaab im Osten Kenias, wo täglich hunderte weitere Somalier eintreffen, die vor Hunger und Gewalt in ihrer Heimat fliehen. Mit 380.000 Bewohnern ist Dadaab das größte Flüchtlingslager der Welt.

Eine halbe Million Kinder sind nach Angaben der Vereinten Nationen wegen der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika akut vom Hungertod bedroht. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF forderte deshalb am Sonntag eine sofortige Ausweitung der Hilfsleistungen in der Region. Insgesamt zwei Millionen Kinder bräuchten bereits heute Nahrungshilfe. Wenn nicht schnell eine Verbesserung erreicht würde, werde sich die Situation bis Anfang 2012 weiter verschlimmern, hieß es in einer Mitteilung.

Somalia, Kenia, Äthiopien betroffen

Fast elf Millionen Menschen sind insgesamt von der Hungerkatastrophe betroffen. Die Krise beschränkt sich dabei aber nicht auf die Tausenden Flüchtlinge aus Somalia, die täglich Zuflucht in den Nachbarländern suchten. Betroffen seien auch Millionen von Farmern und Viehhaltern in Kenia und Äthiopien, die dringend Regen bräuchten, um überleben zu können.

Der britische Minister hatte am Samstag eine Aufstockung der Hilfsmittel um 52 Millionen Pfund (59 Millionen Euro) versprochen. Auch die deutsche Regierung erhöhte ihre Hilfe für die Region um fünf Millionen.

Ernte-Ausfälle und steigende Lebensmittelpreise

Papst Benedikt XVI. äußerte sich “zutiefst besorgt” über die “humanitäre Katastrophe” in Ostafrika. “Zahllose Menschen fliehen vor dieser furchtbaren Hungersnot auf der Suche nach Nahrung und Hilfe”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt während des Angelus-Gebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo bei Rom.

In Somalia, Äthiopien, Kenia, Dschibuti und Uganda sind wegen einer seit zwei Jahren anhaltenden Dürre mehrere Ernten ausgefallen. Steigende Lebensmittelpreise und Unterernährung sind die Folge. Verschärft werden die Probleme durch den Bürgerkrieg in Somalia. Allein im Juni flohen nach UNO-Angaben rund 54.000 Menschen vor der Dürre und der Gewalt aus dem Land am Horn von Afrika. Von den für die Versorgung der Betroffenen benötigten 1,1 Milliarden Euro hat die UNO bisher erst die Hälfte erhalten.

Appelle der Caritas

Angesichts der dramatischen Dürresituation in Ostafrika hat die österreichische Caritas einen Krisenstab eingesetzt und am Samstag zwei erfahrene Mitarbeiter in die Krisenregion entsandt. Andreas Zinggl und Harald Grabher werden dort unter anderem die Partner-Organisationen bei der Logistik der Verteilung von Nothilfepaketen unterstützen, hieß es am Samstag in einer Aussendung. Caritas-Chef Michael Landau bezeichnete am Sonntag die Situation als “schlimmste Dürrekatastrophe in Ostafrika seit 60 Jahren. Jede einzelne Spende zählt und kann Leben retten.” (APA/AFP)

Spendenmöglichkeiten
Menschen am Horn von Afrika brauchen mehr Hilfe

Mrz
17

Die Arabische Liga hat beim UN-Sicherheitsrat formell eine Resolution vorgelegt, eine Flugverbotszone über Libyen einzurichten. Nach Wochen des internationalen Blockierens, kommt jetzt der Moment der Wahrheit – und wenn wir die Vereinten Nationen jetzt nicht zum Handeln bewegen können, dann dürfte sich in Libyen eines der schlimmsten Blutbäder unseres jungen Jahrhunderts ereignen.

Gaddafis Truppen zerschlagen die Rebellion Stadt um Stadt. Wenn sie das Land wieder zurückerobern, erwartet die Libyer, die das Regime herausgefordert haben, blutige Vergeltung. Schon jetzt gibt es zahlreiche Berichte über Folter und Tod in den zurück eroberten Gebieten.

Die Libyer fragen, ob die Welt sie aufgegeben hat. Die Avaaz-Gemeinschaft ist der Gewaltlosigkeit zutiefst verpflichtet, aber das Durchsetzen einer Flugverbotszone, damit Gaddafis Kampfhubschrauber am Boden bleiben, ist einer jener Fälle, bei der eine UN-gestützte Militäraktion unumgänglich scheint. Umfragen in unserer Gemeinschaft haben ergeben, dass 86% von uns eine Flugverbotszone unterstützen. Jetzt, wo die entscheidende Abstimmung der UN bevorsteht, ist es Zeit für den größten Aufschrei, den wir erheben können.

Wir haben gejubelt, als die Menschen in Libyen aufgestanden sind, und nun, in ihrer dunkelsten Stunde können wir – dürfen wir – ihren Hilferuf nicht ignorieren. Selbst wenn Sie es schon einmal getan haben, klicken Sie den folgenden Link und senden Sie jetzt eine Nachricht an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen:

http://www.avaaz.org/de/libya_no_fly_zone_3/?vl

Die Vereinten Nationen sind gespalten, doch die Meinungen ändern sich schnell – China, Russland und Deutschland argumentieren dagegen, die Arabische Liga, die Organisation der Islamische Konferenz, Großbritannien und Frankreich sind dafür, die USA und Indien sind unentschlossen. Dies ist keine Ost-West-Debatte alten Stils, noch ist es, wie einige befürchten, ein Öl-Grapsch-Komplott. Libyens Provisorische Rat, den Frankreich als Libyens legitime Regierung anerkennt, bittet verzweifelt um eine Flugverbotszone und internationale Unterstützung. Doch mit jedem Tag, der verstreicht, wächst die Gefahr, dass jede Hilfe zu spät kommt.

Eine Flugverbotszone allein ist keine Wunderwaffe – es müsste von noch strengeren gezielten Sanktionen begleitet sein, dem Einfrieren von Vermögen, der Störung von Gaddafis zu Gewalt anstiftenden Sendungen. Außerdem müssten weitere Länder Libyens Provisorischen Rat noch stärker diplomatisch anerkennen. Doch selbst mit all diesem würde es unter Umständen noch nicht genügen. Doch all jene, die gegen ein massives Handeln sind, müssen sich, wo Zehntausende Leben auf dem Spiel stehen, fragen, ob sie bereit sind, zur Untätigkeit aufzurufen.

Völkerrecht und UN-Sicherheitsrat sagen klar, dass, wenn massenhaft Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt werden, die internationale Gemeinschaft die Verpflichtung hat, die Menschen vor diesen Verbrechen zu schützen, selbst wenn der Angreifer ihre eigene Regierung ist. Obwohl wir das volle Ausmaß von Gaddafis Verbrechen noch nicht kennen, dürfen wir nicht wegschauen. Klicken Sie auf den folgenden Link, um eine Dringlichkeits-Nachricht an die Delegierten des UN-Sicherheitsrat zu schicken:

http://www.avaaz.org/de/libya_no_fly_zone_3/?vl

Im besten Fall reagiert Gaddafi auf die UN-Resolution über ein Flugverbot und stellt seine Luftangriffe ein. Tut er dies nicht, würde das Durchsetzen eines Flugverbots Militärschläge gegen seine Kämpfer erfordern, und möglicherweise Luftangriffe auf Gaddafis Flugabwehr-Raketensystem. Es besteht die Gefahr, dass eine Flugverbotszone zu verstärktem internationalen militärischen Engagement in Libyen führen könnte.

Während die Welt (und Avaaz) in starken Maße gegen George W. Bush’s Irakkrieg war, und wir uns an zahlreichen Orten für friedliche Lösungen eingesetzt haben, dies ist nicht Irak. Wenn wir nicht bald handeln, könnte Libyen eher wie Darfur aussehen, mit massiven Verbrechen gegen die Menschlichkeit, verübt gegen ganze Gemeinschaften von Menschen. Das Gaddafi-Regime kann auf eine lange Geschichte von Folter, Massaker an seinem eigenen Volk und Unterstützung des internationalen Terrorismus zurückblicken. Und das libysche Volk ist vereint gegen Gaddafis Truppen – selbst seine eigene Sippschaft und seine Heimatstadt haben sich von seinem Handeln distanziert.

Die Situation in Libyen – und die Reaktion der Welt darauf – ist komplex, mit vielen verschiedenen Handelnden und Absichten, und die Zukunft eines Libyens nach Gaddafi bleibt unklar. Obwohl diese Komplexität uns diktiert, bei unserem Handeln Vorsicht walten zu lassen – zum Wohle von Zehntausenden libyschen Menschen können, und dürfen, wir nicht untätig bleiben. Treffen wir die bestmögliche Wahl und handeln – jetzt.

Voller Hoffnung,

Stephanie, Ricken, Ben, Alice, Graziela, Benjamin, Rewan, Pascal und das ganze Avaaz-Team

Quelle: Avaaz.org Newsletter

Mrz
15

Seit einer Stunde muss in Japan aufgrund der massiv steigenden Strahlung sogar die Notmannschaft aus den Atomkraftwerken Fukushima abgezogen werden. Innerhalb von Minuten wäre dort im Kontrollraum ein Mensch einer tödlichen Strahlendosis ausgesetzt.

Ein Kernbrennstoffbehälter zur Lagerung alter Atomabfälle brennt seit heute Nachmittag und gleich vier (4!) Atomreaktoren befinden sich augenscheinlich im Stadion der Kernschmelze. Die Österreichische Botschaft hat ihren Sitz soeben aus der Millionenstadt Tokio nach Osaka verlegt.Hoffen wir dass der Wind dreht und die Giftwolke aufs Meer treibt.

Wir Kärntnerinnen und Kärntner sind im Gedanken bei den Menschen in Japan, die von Erdbeben, Tsunami und den Reaktorkatastrophen dreifach schwer getroffen sind. Und wir verlangen den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt sofort! Weltweit

In Kärnten sind 20,1 Prozent Atomstrom im Stromnetz, das ist der zweithöchste Atomstromanteil aller Bundesländer in Österreich.
Ändern wir das sofort durch einen radikalen Umstieg auf saubere Stromhändler! Kärnten hat das Potential mit Erneuerbarer Energie!

Wir fordern die sofortige Abschaltung des Atomkraftwerk Krško. Wir wollen kein Atomkraftwerk, das auf einer Erdbebenlinie liegt in unserer unmittelbaren Nähe. Wir fordern auch Italien auf, die geplante Errichtung neuer Atomkraftwerke abzusagen.

AUFRUF: Mahnwache gegen die Atomkraft!

Wann: Donnerstag, 17. März 2011, 18:30 Uhr
Wo: in Klagenfurt vor der Landesregierung (Arnulfplatz)

Quelle:
Matthias Köchl

Mrz
15

[Elisabeth-K. Praitenlachner ]

Rotes Kreuz in Japan

Der Katastrophe folgt die Hilfsbereitschaft. Viele Österreicher und Österreicherinnen wollen den betroffenen Menschen in Japan helfen. Wir auch. Ein Überblick.

Viele Österreicher und Österreicherinnen wollen den betroffenen Menschen in Japan helfen. Wir auch. Daher hier ein kurzer Überblick wie man helfen kann: Direkt und unkompliziert geht es via Rotes Kreuz. Das österreichische Rote Kreuz steht direkt mit dem japanischen Roten Kreuz in Verbindung. Es wurde ein eigenes Spendenkonto eingerichtet unter:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000
Kennwort: Erdbeben Japan

Geldspenden, SMS-Spenden
Derzeit kann man am besten mit Geldspenden helfen, in dem man online spendet (spende.roteskreuz.at), per SMS spendet (0664 6600020) oder Geld (PSK 2.345.000 . BLZ 60000) überweist. Das Rote Kreuz leitet Ihre Spende direkt an die Schwesterngesellschaft – das Japanische Rote Kreuz – weiter, die die betroffenen Menschen unterstützt.
Sachspenden
Sachspenden können – nicht zuletzt aufgrund der enormen Distanz – nicht nach Japan gebracht werden. Wenn Sie Dinge haben, mit denen Sie den Erdbebenopfern helfen wollen, dann bietet sich an, diese beispielsweise auf ebay.at oder ricardo.at zu versteigern und die Erlöse an das Rote Kreuz zu spenden.

Aufruf
Verbreiten Sie diese Informationen im Freundes- und Bekanntenkreis, informieren Sie Ihre Kontakte via Facebook und Twitter und schalten Sie Rotes Kreuz Banner auf Ihren Blogs und Webseiten. Sollten Sie Plakate brauchen, Inserate schalten wollen, oder eine Spendenbox mit dem Sujet beschriften wollen, wenden Sie sich direkt an die Pressestelle des Roten Kreuzes unter +43.1.58900.153.

Empfehlung der Japanischen Botschaft in Wien
Eine weitere Empfehlung kommt von der Japanischen Botschaft in Wien für Spenden für die Opfer des Erdbebens in der Region Tohoku am Pazifischen Ozean. Es sind bereits zahlreiche Anfragen bezüglich Spenden bei der Botschaft eingegangen, sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen. Zusätzlich zu der Möglichkeit über das Österreichische Rote Kreuz (www.roteskreuz.at) zu spenden, besteht auch die Möglichkeit Spenden auf untenstehende Konten zu überweisen.

1. Für diejenigen von Ihnen, die ihre Hilfe den Opfern des Erdbebens zukommen lassen wollen:
Name der Bank: Sumitomo Mitsui Banking Corporation
Name der Filiale: Ginza
Kontonummer: 8047670
SWIFT Code: SMBC JP JT
Name des Empfängers: The Japanese Red Cross Society
Adresse des Empfängers: 1-1-3 Shiba-Daimon Minato-ku, Tokyo, Japan

2. Für diejenigen von Ihnen, die einen finanziellen Beitrag für die Hilfsaktionen des Japanischen Roten Kreuzes leisten möchten:
Name der Bank: Sumitomo Mitsui Banking Corporation
Name der Filiale: Ginza
Kontonummer: 8047705
SWIFT Code: SMBC JP JT
Name des Empfängers: The Japanese Red Cross Society
Adresse des Empfängers: 1-1-3 Shiba-Daimon Minato-ku, Tokyo, Japan

Falls Sie eine Empfangsbestätigung benötigen, machen Sie bitte einen entsprechenden Vermerk auf dem Überweisungsschein.

Quelle: http://www.horizont.at/newsdetail/news/japan-so-koennen-sie-helfen.html

Mrz
03

Avaaz LogoIn 48 Stunden könnten fast die Hälfte der britischen Medien in die Hände eines der gefährlichsten Medienmogule der Welt fallen.

Rupert Murdoch nutzte sein gewaltiges Medienimperium, um den Irak-Krieg voranzutreiben, die Wahl von George W Bush zu sichern, Ressentiments gegen Muslime und Einwanderer zu schüren und weltweite Maßnahmen beim Klimaschutz zu verhindern.

Indem er die britischen Medien kontrolliert, vergrössert er seinen Einfluss auf praktisch alle Themen, die uns nahe stehen: Von den Menschenrechten bis zum Umweltschutz. Murdochs Absichten versetzten Großbritannien in Aufruhr und selbst die mit seiner Hilfe gewählte Regierung ist tief gespalten und muss noch diese Woche eine Entscheidung treffen. Globale Solidarität stärkte die Demokratie-Proteste in Ägypten — und kann jetzt auch in Großbritannien helfen. Lassen Sie uns Rupert Murdoch mit einem weltweiten Aufschrei stoppen. Unterzeichnen Sie die Petition an die britischen Entscheidungsträger:

http://www.avaaz.org/de/stop_rupert_murdoch_3/?vl

Murdoch untergräbt Demokratien auf der ganzen Welt, indem er gewählte Politiker solange mit einseitiger Berichterstattung erpresst, bis sie seinen Willen erfüllen. Er manipulierte jahrelang Demokratien wie die USA, Großbritannien und Australien, doch jetzt will er seine Kontrolle ausbauen. In Amerika stehen die meisten der republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf Murdochs Gehaltsliste. Als Obama Murdochs Fox-News-Netzwerk als blosses Propaganda-Sprachrohr verpönte, rief er die rechtsgerichtet Tea-Party-Bewegung ins Leben und begann hasserfüllte Attacken gegen Obamas Gesundheitsreform und Friedensbemühungen zu auszustrahlen — Das Ergebnis ist ein großer Sieg der Republikaner in den Kongresswahlen im Jahr 2010.

Doch wir können diese mächtige Bedrohung unserer Demokratie aufhalten. Letztes Jahr, nach einem Mittagessen mit Murdoch, betreute der kanadische Premierminister seinen Spitzenberater mit der Aufgabe in Kanada einen politischen Propaganda-Kanal im Stil von Murdoch aufzubauen. Ein Aufschrei von kanadischen Avaaz-Mitgliedern konnte verhindern das diese Sendeanstalt vom Geld der Steuerzahlern finanziert wird und gerade letzte Woche konnte eine erneute Avaaz-Kampagne verhindern, dass die kanadische Regierung journalistische Standards entfernt, die es der Fernsehgesellschaft verbieten Lügen in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Diese Woche wird Großbritannien zum Schlachtfeld. Der Kampf gegen Murdoch hat erst begonnen, doch in Kanada haben wir schon einen Sieg errungen. Klicken Sie hier, um den Druck auch in Großbritannien aufrecht zu erhalten:

http://www.avaaz.org/de/stop_rupert_murdoch_3/?vl

Die Macht von Avaaz und diesem Moment in der Geschichte ist die Macht der Einheit. In der arabischen Welt, und andernorts, finden Menschen über alle Grenzen hinweg zusammen in gemeinsamer Sache. Murdochs Macht liegt in seiner Fähigkeit zu teilen. Sein Sender benutzen Angst und Fehlinformationen, um links von rechts zu teilen, Bürger von Ausländern, muslimisch von westlich, Einwanderer von Nicht-Einwanderern etc. Murdoch weiss, dass eine Demokratie geteilt werden muss, bevor sie erobert werden kann. Lassen Sie uns ihm diese Woche zeigen wie Einheit aussieht.

Hoffnungsvoll,

Ricken, Alex, Emma, Sam, Milena, Alice, Iain, Pascal, Maria Paz und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Murdoch steht kurz vor Übernahme von BSkyB, Financial Times (Englisch)
http://www.ft.com/cms/s/0/a40fc482-4060-11e0-9140-00144feabdc0.html#ixzz1FHWHwqJE

Bericht auf Deutsch:
http://www.satundkabel.de/index.php/nachrichtenueberblick/wirtschaft/78911-zeitung-murdoch-steht-kurz-vor-uebernahme-von-bskyb

Kündigt sich Murdoch an, zieht die Regierung Cameron den Kopf ein, Tages Anzeiger
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Kuendigt-sich-Murdoch-an-zieht-die-Regierung-Cameron-den-Kopf-ein-/story/15542454

“Rupert Murdoch ist ein Kriegstreiber”, Spiegel
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,246094,00.html

Umstrittene Äußerungen über Murdoch: Britischer Wirtschaftsminister wird zurechtgestutzt, Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736057,00.html

Amerikanische Medien: Islamisten am Ground Zero, FAZ
http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~EF79281DD824740D9B61CD923F88061CD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Tea-Party: Angriff der Milliardäre, NZZ
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/angriff_der_milliardaere_1.7528393.html

MEDIENMOGUL RUPERT MURDOCH: Ein lupenreiner Republikaner
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/ein-lupenreiner-republikaner/

Palin bekommt Job bei Fox News, Spiegel
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,671368,00.html

PALIN UND FOX NEWS: Wegbereiter der Gewalt
http://www.handelsblatt.com/politik/international/wegbereiter-der-gewalt/3761576.html

SAT1: Steigt auch Rupert Murdoch ein?, Süddeutsche
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pro-sieben-sat-bild-dir-deinen-sender-1.1066140-2

Quelle: Avaaz Newsletter 3.3.2011

Jan
16

Budapest, erster Eindruck, der Bahnhof: schön. Der zweite: ein kleiner, verschmierter TV-Monitor an der Mittelkonsole meines Taxis. Aufgeregt blickt der kleine, verschmierte Fahrer auf den Schirm. Das Bild pixelt stark, jeden Augenblick droht es zu zu zerfließen, wie die Gefühle des Taxifahrers. Es geht um Hunde. „Dogs kaputt“, sagt der Taxifahrer. „Drei“, zeigt er mit den Fingern. Oder auch vier. Ein Mann habe sie getötet und in eine Mülltonne geworfen (eine solche wird jetzt symbolhaft im TV gezeigt). Nun sei der Mann aber verhaftet worden, bedeutet der Taxifahrer. Ein Glück. Er, der Taxifahrer, habe selbst einen Hund, zeigt er. „Dog. Hund.“

In einem Innenstadt-Bierlokal läuft der Fernseher neben der Bar. Gezeigt wird eine Reportage über Hunde-Fitness – „kutyafitness“ steht in der Unterzeile. Ein übergewichtiger Dackel trainiert mit hechelnder Zunge auf einem Laufband. „Kutyafitness“, ruft eine dralle Kellnerin laut und zeigt auf den Bildschirm. Ihre Kollegin stellt den Ton lauter. Alle fiebern sie jetzt mit dem dicken Dackel und seinem Kampf gegen die Kilos. Keine hundert Meter weiter wird zu diesem Zeitpunkt demonstriert. Es geht um die Knebelung der ungarischen Presse. Nach zwei Stunden ist alles vorbei. Putztrupps räumen Zigarettenstummel und zertretene Papierfetzen weg, sie sind jetzt fast allein am Platz vor dem Parlament an diesem ungewöhnlich milden Januarabend 2011. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt ein alter Mann seinen Cockerspaniel Gassi. Der Hund humpelt, er hat nur drei Beine. An einer Häuserkante bleibt der Hund stehen und – naja – besäße er einen vierten Fuß, er hätte ihn gehoben. Gleichwohl: Es geht auch ohne. Ihm fehlt das vierte Standbein, aber er funktioniert. Er kann pissen, fressen, scheißen und mit viel Geschick vielleicht sogar vögeln. Es ist nur für uns Außenstehende etwas – ungewohnt. Nicht aber für den alten Mann. Geduldig wartet er, bis sein Hund fertiggepisst hat. Man gewöhnt sich an alles.

Von: Wolfgang Rössler

Sep
21
Diese Woche treffen sich die führenden Staaten in New York und könnten Handeln, um hunderttausende schwangere Frauen und 9 Millionen Kleinkinder zu retten, die jedes Jahr in Folge von Unterernährung oder unzureichender ärztlicher Versorgung zu Tode kommen.
Aber die Gefahr besteht, dass sie die Wirtschaftskrise nutzen um sich vor dem nun 10 Jahre alten Abkommen zur Auslöschung der Armut zu drücken und weltweit wichtige finanzielle Unterstützung kürzen. Die Bürger dieser Welt haben sich schon immer den Kampf gegen Armut verpflichtet gefühlt und die Regierenden zu entscheidenden Taten gedrängt — nun liegt es wieder an uns.
Lasst Sie jetzt unseren globalen Aufschrei gegen das unnötige Sterben hören. Unterzeichnen Sie diese Petition für eine Verdoppelung der Hilfen für die Gesundheitsvorsorge von Müttern und Kindern — sie wird in New York direkt an führende Regierungsmitglieder übergeben werden, darunter der britische Vize-Premierminister.

Diese Woche treffen sich die führenden Staaten in New York und könnten Handeln, um hunderttausende schwangere Frauen und 9 Millionen Kleinkinder zu retten, die jedes Jahr in Folge von Unterernährung oder unzureichender ärztlicher Versorgung zu Tode kommen.
Aber die Gefahr besteht, dass sie die Wirtschaftskrise nutzen um sich vor dem nun 10 Jahre alten Abkommen zur Auslöschung der Armut zu drücken und weltweit wichtige finanzielle Unterstützung kürzen. Die Bürger dieser Welt haben sich schon immer den Kampf gegen Armut verpflichtet gefühlt und die Regierenden zu entscheidenden Taten gedrängt — nun liegt es wieder an uns.
Lasst Sie jetzt unseren globalen Aufschrei gegen das unnötige Sterben hören. Unterzeichnen Sie diese Petition für eine Verdoppelung der Hilfen für die Gesundheitsvorsorge von Müttern und Kindern — sie wird in New York direkt an führende Regierungsmitglieder übergeben werden, darunter der britische Vize-Premierminister.

Jetzt unterschreiben!

Avaaz.org

Aug
20

Spendenzusagen reichen nicht

Vor der UN-Vollversammlung zu Pakistan sagen mehrere Staaten eine Aufstockung ihrer Hilfen für die Opfer der Flutkatastrophe zu. Schon jetzt ist vorhersehbar, dass die bisherigen nicht ausreichen werden, um die Not zu lindern. Generalsekretär Ban spricht von einem “Tsunami in Zeitlupe”, dessen “Kraft der Zerstörung sich mit der Zeit noch verstärkt”.

Mehr als 20 Millionen Menschen sind betroffen.

Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Pakistan haben Vertreter verschiedener Länder bei der Sitzung der UN-Vollversammlung in New York verstärkte Hilfe zugesagt. So will auch Deutschland seinen Beitrag aufstocken, von bisher 15 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro, wie bereits zuvor in Berlin bekanntgegeben worden war. Auch die USA wollen zusätzliches Geld zur Verfügung stellen. Die Washingtoner Regierung richtete zudem einen Hilfsfonds ein, in den Amerikaner Spenden einzahlen sollen.

Die Geberkonferenz war kein Sondertreffen, sondern eine reguläre Sitzung der UN-Vollversammlung. Die 192 Mitgliedsstaaten verabschiedeten eine Resolution, in der sie Anteilnahme und “volle Solidarität mit dem pakistanischen Volk” bekundeten. Länder, globale Finanzeinrichtungen und Organisationen wurden aufgerufen, Pakistan “volle Unterstützung” zu geben.

Hauptziel der Konferenz war es, zunächst die ursprünglich beantragten knapp 360 Millionen Euro zusammenzubekommen, von denen vor der Sitzung gut die Hälfte eingegangen waren. Inzwischen zeichnet sich aber ab, dass die Summe bei weitem nicht ausreichen wird, um die durch die Jahrhundertflut entstandene Not zu lindern.

Von “Zeitlupen-Tsunami” getroffen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der sich am vergangenen Wochenende vor Ort ein Bild von der Lage verschafft hatte, sagte vor den Konferenzteilnehmern, 15 bis 20 Millionen Menschen seien in Not. “Pakistan ist mit einem Zeitlupen-Tsunami konfrontiert.” Der Generalsekretär warnte mit Blick auf Vorhersagen, nach denen noch vier weitere Wochen Monsun zu erwarten seien: “Die zerstörerische Kraft wird im Laufe der Zeit noch zunehmen.”

Pakistans Außenminister Shah Mahmood Qureshi schilderte, dass die Fluten Anbaupflanzen und damit Ernten im Umfang von Milliarden Dollar vernichtet hätten. Er äußerte außerdem die Befürchtung, dass das Land durch das Desaster verwundbarer für Terroranschläge geworden sei. Extremisten könnten versuchen, die katastrophale Lage auszunutzen.

Kreditantrag am IWF geplant

Zudem will Pakistan in der kommenden Woche den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Unterstützung bitten. Ziel ist eine Aufweichung der Auflagen für ein zehn Milliarden Dollar schweres IWF-Kreditpaket. Dafür sind allerdings neue Finanzierungsmodelle notwendig, da Pakistan wegen der Überschwemmungen nicht in der Lage sein dürfte, die Auflagen des Pakets zu erfüllen. Der IWF hatte dem Land im Jahr 2008 Kredite gewährt. Seitdem wird bezweifelt, ob Pakistan den mit den Hilfen verknüpften Bedingungen nachkommen kann.
Deutschland hilft

Wichtige Industrieanlagen sind zerstört – die Produktion steht still.

Für Berlin gab Außenamtsstaatsminister Werner Hoyer in New York die Aufstockung der Mittel auf 25 Millionen Euro bekannt. Deutschland beteiligt sich auch an internationalen Hilfsmaßnahmen und stellt nach Regierungsangaben damit insgesamt 68 Millionen Euro zur Verfügung.

Hoyer versprach nicht nur kurzfristige Unterstützung zur Befriedigung der unmittelbaren Bedürfnisse, sondern auch ein längerfristiges Engagement beim Wiederaufbau der pakistanischen Infrastruktur. Berlin habe eine “starke Partnerschaft” mit Pakistan entwickelt. “Ein stabiles, demokratisches und florierendes Pakistan ist äußerst wichtig für Frieden in Südasien und darüber hinaus”, sagte Hoyer. “Angesichts dieser Tragödie sind unsere Freundschaft und Unterstützung sogar noch wichtiger.”

Auch US-Außenministerin Hillary Clinton kündigte zusätzliche Mittel über die bereits zur Verfügung gestellten rund 70 Millionen Euro an. Dazu soll ein Teil von nichtmilitärischen Langzeithilfen für Pakistan verwendet werden, die der Kongress bewilligt hat.

(Quelle: www.n-tv.de)